Bilder in der Cloud sichern: was leistet die Datenwolke?

Die Zeiten, in denen Fotos ausgedruckt und in ein Album geklebt wurden, scheinen endgültig vorbei. Die Digitalisierung ist weit in den Alltag vorgedrungen, bei den meisten Nutzern ist die Betrachtung am eigenen Rechner, Smart TV oder Tablet hingegen üblich. Diese Tatsache bringt mindestens zwei Schwierigkeiten mit sich: zum einen müssen die Fotos vor einem möglichen Datenverlust geschützt werden, zum anderen sollte es ganz einfach realisiert werden können, die Bilder zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren. Die Cloud kann beides leisten – worauf sollte bei der Wahl des Anbieters geachtet werden?

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Warum die Cloud sinnvoll ist

Eine konventionelle Festplatte hat bei durchschnittlicher Nutzung etwa eine Lebensdauer von fünf Jahren. Spätestens danach muss mit einem Datenverlust gerechnet werden, weshalb auf Back-ups keinesfalls verzichtet werden kann. Wer auch nach einigen Jahren noch seine Urlaubsbilder betrachten möchte, wird sich also nach Alternativen umsehen müssen. Neben der konventionellen Datensicherung auf einem weiteren Speichermedium wie einer externen Festplatte besteht auch die Möglichkeit, die eigenen Fotos in der sogenannten Cloud. Dabei handelt es sich gewissermaßen um eine virtuelle Festplatte, auf die die eigenen Bilder hochgeladen werden können. Im Datei-Browser des Betriebssystems werden die Fotos wie ein lokaler Ordner angezeigt, sie sind auch auf der eigenen Festplatte gespeichert, um einen schnellen Zugriff zu erlauben. Gleichzeitig werden die Bilder in diesem Ordner auf einen Server hochgeladen, der die Dateien in einem Rechenzentrum gegen Ausfall sichert. Selbst wenn es also zu einem Datenverlust auf dem eigenen PC kommt, kann auf das Back-up problemlos wieder zurückgegriffen werden. Ein weiterer Vorteil: auch von weiteren Geräten, darunter Smartphones, Tablets oder Smart-TVs, kann auf den Dateiordner zugegriffen werden, sofern eine Internetverbindung besteht. Andersrum ist es ebenso möglich, Fotos vom Smartphone direkt in die Cloud zu laden. Dadurch wird ohnehin begrenzter interner Speicher des Smartphones freigegeben; gleichzeitig können die Fotos auf dem PC betrachtet oder bearbeitet werden, ohne dass eine manuelle Übertragung erfolgen muss. Zudem lässt sich auf den Kauf einer externen Festplatte zur Datensicherung verzichten.

Problematische Sicherheit?

Häufig kritisch gesehen wird die Sicherheit der Cloud. „Sicherheit“ muss hier allerdings auf verschiedenen Wegen interpretiert werden: das Risiko eines Datenverlustes in der Cloud ist deutlich geringer als bei einem lokalen Back-up – schon allein deshalb, weil die Dateien örtlich an anderer Stelle gesichert sind. Hinsichtlich des Datenschutzes besteht allerdings durchaus ein bestimmtes Risiko, weil bei einigen Anbietern unklar ist, inwieweit die Daten genutzt, durchsucht oder auch geschützt werden. Suchmaschinen-Riese Google macht übrigens keinen Hehl daraus, dass ein Zugriff auf die Daten erfolgen kann.

STRATO mit deutschem Rechenzentrum

Netzsieger hat unterschiedliche Cloud Anbieter verglichen. Dabei zeigt sich, dass Anbieter wie STRATO mit dem Produkt „HiDrive“ deutlich kundenfreundlicher sind: zum einen werden die Daten auf einem deutschen Server gehostet, wodurch alle Daten dem deutschen Datenschutz unterliegen. Zum anderen wurde die IT-Sicherheit durch den TÜV zertifiziert. Ein Online-Dateimanager ermöglicht den Zugriff über den Browser eines beliebigen PCs, umfangreiche Freigabeoptionen machen das Teilen mit Freunden möglich. Zudem steht neben dem PC-Client auch eine App für Android und iOS zur Verfügung, damit HiDrive auch auf mobilen Endgeräten genutzt werden kann.

Speicherplatz nach Bedarf

Wie bei anderen Anbietern auch, können unterschiedliche Speicherplatzgrößen gewählt werden. Von 20 GB bis zu 5 TB stehen unterschiedliche Tarife zur Verfügung. Neben dem Standort des Rechenzentrums, der Sicherheit im allgemeinen und der Speicherplatzgröße sollte auch die Vertragslaufzeit bei der Wahl des Cloud-Anbieters berücksichtigt werden. Zudem sollten Apps für das eigene Betriebssystem vorhanden sein, damit der Zugriff vom mobilen Gerät besonders einfach fällt. Somit kann die Cloud von folgenden Geräten aus genutzt werden:

  • eigener PC oder Laptop
  • fremder PC oder Laptop, Zugriff nach Login über Browser
  • Smartphone
  • Tablet
  • Smart-TV

Eine Voraussetzung sollte allerdings in jedem Fall erfüllt sein: eine schnelle Internetverbindung wird in jedem Fall benötigt, damit Änderungen im Cloud-Ordner schnell synchronisiert werden können. Wer besonders große Datenmengen von einigen TB sichern möchte, sollte sich womöglich ebenso nach Alternativen umsehen – ansonsten können die eigentlich geringen Kosten des Cloud-Services deutlich ansteigen.

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