Vitamin D soll bei Asthma helfen

Millionen Deutsche leiden unter Asthma. Nach einer neuen Studie soll Vitamin D bei Asthma helfen.

Vitamin D
Vitamin D kann kann das Risiko vieler Krankheiten reduzieren.

Laut einer Studie der Cochrane Library können Vitamin-D-Präparate das Risiko von Asthma deutlich reduzieren. Besserung zeigte sich bei Patienten, die Vitamin D über mindestens sechs Monate zu sich nahmen. Schon in früheren Studien wurde ermittelt, dass niedrige Vitamin D Werte das Risiko eines Asthmaanfalls erhöhen können.

Vitamin D Mangel ist weit verbreitet

Die normale Ernährung trägt nur gering zur Vitamin-D-Versorgung bei. Man kann zwar etwas über die Nahrung aufnehmen, wie etwa durch fetthaltigem Fisch, Eier oder Milchprodukte, aber man kann durch die Ernährung den Vitamin D Bedarf normalerweise nicht vollständig decken. Das meiste Vitamin D wird gebildet, indem die Haut Sonnenlicht absorbiert. Aber selbst im Sommer haben viele Menschen einen Vitamin D Mangel. Früher war man der Meinung, dass 5 Mikrogramm Vitamin D täglich ausreichend sind. Der empfohlene Tagesbedarf an Vitamin D wird für einen Erwachsenen neuerdings mit 20 Mikrogramm angegeben. Um auf den Mindestbedarf an Vitamin D über die Ernährung zu decken, müsste man täglich mindestens 200 Gramm fetten Fisch essen. Ein Vitamin D Mangel kommt besonders im Herbst und Winter häufig vor. Eine Unterversorgung an Vitamin D erhöht das Krankheitsrisiko. Von daher sollte man die Vitamin-D-Versorgung in den Herbst und Winter Monaten durch Vitamin-D3-Kapseln ergänzen. Aber selbst bei ausreichend Sonnenlicht kann ein Vitamin D Mangel vorkommen. Von daher kann man ein Vitamin-D-Präparat auch ganzjährig einnehmen.

Symptome eines Vitamin-D-Mangels

  • Asthma
  • Erhöhung der Häufigkeit von Erkältung und Grippe
  • Muskelschwäche
  • Leistungsschwäche
  • Hautproblem
  • Nierenerkrankungen
  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Paradontose
  • Depressionen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Knieschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit